Das Thema Ordnung und Sicherheit

Das Thema Ordnung und Sicherheit erregt immer wieder die Gemüter. Aufgrund regelmäßiger Beschwerden über die Sauberkeit in der Neustadt habe ich in Kooperation mit der Stadt Weißenfels, der Abfallwirtschaft Sachsen-Anhalt Süd – AöR (AW SAS – AöR) und der Firma Tönnies die Initiative ergriffen und eine Schulung organisiert, um über den Umgang mit Abfall zu informieren und zu sensibilisieren. Über 70 Personen nahmen an der Abfallschulung am Samstag, 9.10. im Kornwestheimer Ring teil.

Die Mitarbeiterinnen der AWSAS – AöR Frau Stehfest und Frau Hahne führten an praktischen Beispielen die Abfalltrennung vor und gaben praktische Tipps rund um den Umgang mit Müll und der Handhabung des Sperrmülls. Aus den Reihen der Besucherinnen und Besucher kamen etliche Fragen zu konkreten Anwendungen, die mit Beispielen beantwortet werden konnten. Die rege Teilnahme und das große Interesse haben mir gezeigt, dass es wichtig ist, gemeinsam Aufklärungsarbeit zu leisten. Besonders Menschen, deren Deutschkenntnisse noch nicht ausreichend sind, müssen an die Hand genommen werden, um eine Integration in unsere Gesellschaft, mit allen Rechten und Pflichten, zu ermöglichen. Sauberkeit und Ordnung beschäftigen uns in der Kommunalpolitik, wie auf Landesebene und ist ein wichtiger Wohlfühl-Faktor. Wer beides erreichen will, muss die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und gute Rahmenbedingungen, so z.B. Informationsmöglichkeiten, gesamtgesellschaftliches Bewusstsein und eine gute Ausstattung von Ordnungsbehörden schaffen.

Im Anschluss ging es praktisch weiter. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken, die die Stadt Weißenfels mitgebracht hatte, sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam Müll am Kornwestheimer Ring. Schnell füllten sich die Säcke und es gab regen Austausch unter den Teilnehmern zu ihren Erfahrungen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Aktion Vorbildcharakter auch für andere Wohngebiete hat.

Die Firma Tönnies begleitete das Vorhaben mit Dolmetschern, um die Vermittlung der Inhalte der Schulung zu erleichtern. „Für uns war und ist das keine Einmalaktion, sondern gelebte Praxis. Die Umsetzung dieses Themas kann nur gelingen, wenn alle Akteure kooperativ zusammenarbeiten“, sagte Heino Dallmann. Er ist verantwortlich für die Unterbringung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Tönnies. Unser gemeinsames Ziel ist mehr Ordnung und Sauberkeit und damit ein besseres Image der Stadt.

Zum Schluss wurde vereinbart, solche Aktivitäten regelmäßig durchzuführen. Ein Ziel soll es dabei sein, die Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet einzubeziehen. Darüber hinaus soll der jährliche Herbst- und Frühjahrsputz reaktiviert werden.🍂🌿Ich freue mich, dass die Initiative auf große Resonanz gestoßen ist und dass alle an einem Strang gezogen haben. Ein großes Dankeschön an die Firma Tönnies, die Stadt Weißenfels und die AW SAS – AöR für die unkomplizierte Zusammenarbeit 🤗👍🏼🙏🏼

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Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf – kleine Orte mit eigener Geschichte Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf sind drei kleinere Ortsteile, die zeigen, wie vielfältig unsere Heimat ist. Abseits der großen Städte haben sich hier Orte erhalten, die von ihrer Geschichte, der Landschaft und vor allem von den Menschen geprägt werden, die sich für ihr Zuhause einsetzen. Ich bin immer wieder gern in den drei Orten unterwegs. Gerade in kleineren Ortschaften wird deutlich, wie wichtig persönliche Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung sind. Vieles, was das Dorfleben ausmacht, entsteht hier durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich ehrenamtlich einbringen. Nessa bildet dabei den Mittelpunkt der drei Orte. Die ländliche Umgebung und die Nähe zu den größeren Städten der Region verbinden ruhiges Wohnen mit der Möglichkeit, Arbeitsplätze und Angebote in der Umgebung schnell zu erreichen. Gleichzeitig stehen auch hier Fragen nach der zukünftigen Entwicklung, einer funktionierenden Infrastruktur und dem Erhalt des dörflichen Lebens im Mittelpunkt. Dippelsdorf und Wernsdorf ergänzen die Ortschaft um kleinere, ruhig gelegene Ortsteile. Gerade diese kleineren Dörfer dürfen bei der Entwicklung des ländlichen Raumes nicht aus dem Blick geraten. Gute Straßen, eine verlässliche Versorgung und eine funktionierende Anbindung sind ebenso wichtig wie Orte, an denen Gemeinschaft stattfinden kann. Die Umgebung rund um Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf ist von Landwirtschaft und Natur geprägt. Felder, Wiesen und Wege gehören zum Alltag und machen den ländlichen Charakter der Orte aus. Gleichzeitig gilt es, die Entwicklung unserer Dörfer so zu gestalten, dass Natur, Landwirtschaft und die Bedürfnisse der Menschen miteinander vereinbar bleiben. Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf zeigen, dass auch kleine Orte ein wichtiger Teil unserer Heimat sind. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die ländlichen Ortsteile bei Infrastruktur und Investitionen nicht vergessen werden, ehrenamtliches Engagement Unterstützung bekommt und die Menschen vor Ort ihre Dörfer auch künftig aktiv mitgestalten können. Denn Heimat besteht nicht nur aus den großen Städten – sie lebt genauso in unseren kleinen Dörfern.
Großkorbetha verbindet vieles und ist gerade deshalb besonders lebenswert. Einkaufsmöglichkeiten und Läden, ein Ärztehaus, die Sparkasse, alle Schulformen und eine Kita sind direkt vor Ort. Dazu kommen vielfältige Angebote für Sport, Freizeit und Gemeinschaft. Zum heutigen Groß- und Kleinkorbetha gehört auch die 1957 eingemeindete Gemeinde Gniebendorf. Die Lage an der Saale sowie die Nähe zu wichtigen Industrie- und Gewerbestandorten prägen den Ort. Ich bin immer wieder gern in Großkorbetha unterwegs und erlebe einen Ort, in dem viele Menschen Verantwortung übernehmen. Das zeigt sich im vielfältigen Vereins- und Gemeinschaftsleben: Der TSV 1893 Großkorbetha e.V. bietet Sport und gemeinsame Aktivitäten, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großkorbetha e.V. unterstützt die Feuerwehr und der Großkorbethaer Karnevals Club steht für Tradition und Geselligkeit. Auch Schulfördervereine und die kirchliche Gemeinschaft leisten einen wichtigen Beitrag. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung. Auch die Saale prägt Großkorbetha. Die Flusslandschaft und Wege am Wasser bieten Erholung und Freizeit. Der Saale-Rad-Wanderweg führt durch den Ort und lädt zum Radeln und Verweilen ein. Gleichzeitig liegen wichtige Industrie- und Gewerbestandorte der Region in unmittelbarer Nähe. So verbindet Großkorbetha die Vorteile eines gut ausgestatteten Wohnortes mit kurzen Wegen zu Arbeit und Wirtschaft. Die gute Verkehrsanbindung nach Weißenfels, Leuna, Merseburg und in die umliegenden Städte ist ein wichtiger Standortfaktor. Sie eröffnet Chancen, bringt aber auch die Herausforderungen einer verkehrs- und industrienahen Lage mit sich. Für die Zukunft gilt es, wirtschaftliche Entwicklung und gute Arbeitsplätze mit Lebensqualität, Umwelt und funktionierender Infrastruktur in Einklang zu bringen. Dabei müssen die Anliegen der Menschen vor Ort gehört werden. Ich setze mich dafür ein, dass Großkorbetha bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur berücksichtigt wird, die Angebote vor Ort erhalten bleiben und Vereine und Ehrenamt Unterstützung bekommen. So kann Großkorbetha mit Niendorf auch künftig ein lebenswerter Ort bleiben, in dem man gerne zuhause ist.