Ich treffe mich mit Beate Schlegel.

Auf meinem Weg durch meinen schönen Wahlkreis treffe ich mich mit Beate Schlegel. Sie ist Ortsbürgermeisterin seit über 8 Jahren und die Nachfolgerin von Helmut Kühn, der vorher viele Jahre die Geschicke der Ortsteile Kriechau und Schkortleben in den Händen hatte und mich ebenso herzlich empfängt. Mit Stolz und Freude zeigt sie mir die wunderschöne Kriechauer Kirche mit ihren neuen Glocken. Das imposante Bauwerk zeigt, was möglich ist, wenn alle mit anpacken. Liebevoll hergerichtet und gepflegt öffnet das Gotteshaus nicht nur den Einheimischen seine Pforten, sondern nach der umfangreichen Sanierung von Mai bis Oktober auch den vielen Radfahrern als erste Radfahrerkirche in unserer Region. Dass hier alles so schmuck und einladend ist verdanken die Besucher 10 Familien, die immer alles in Ordnung halten.

Das Weindorf Kriechau liegt umsäumt von herrlicher Natur direkt am Saale-Unstrut-Radweg. Mit selbstgebackenem Kuchen, eigenem Eis und allerlei Leckereien lädt das traditionsreiche Hofkaffee zum Verweilen ein, ebenso wie die engagierten Winzer des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Ortes.

Gemeinschaft und Zusammenhalt schreiben die Leute hier groß. Das spüre ich bei unserem Rundgang und in den vielen Gesprächen. Beate Schlegel zeigt mir auch die kleinen Juwelen wie den Bootsanleger, die Saaleaue, das Kriegerdenkmal und die idyllische Gartenanlage Ried. Hier gibt es für Naturliebhaber ein wahres Paradies mit Schrebergärten in romantischer Lage mitten im Grünen. In den letzten Jahren erfreut sich das Gärtnern immer größerer Beliebtheit. Dafür gibt es hier den idealen Platz. Bei unserem Weg durch die Ortslagen kommen wir mit den Menschen ins Gespräch. Sie lieben ihre Heimat, sehen aber auch, dass es noch Potential gibt.

So wartet die Sportanlage in Schkortleben darauf, aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst zu werden ebenso wie vereinzelte Objekte. Ein Traum der Menschen hier ist aus dem ehemaligen Fähranleger eine richtige Kanuanlegestelle zu machen, um auch für Wassertouristen Gastgeber sein zu können.

Das weithin beliebte große Pfingstbier organisiert der erste Schkortlebener Traditionsverein für die ca. 580 Einwohner und ihre Gäste. Bei diesem jährlich stattfindenden Zusammensein feiern Jung und Alt gemeinsam und festigen die Dorfgemeinschaft. Alle Akteure hoffen nun auf das Pfingstbier 2022.

Die Menschen hier packen selbst mit an, gestalten ihre Heimat. Das gefällt mir. Besonders engagiert sind die Kammeradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden, helfen wenn es brennt und unterstützen das Dorfleben ganz aktiv. Helmut Kühn zeigt mir voller Freude das Feuerwehrgerätehaus und das Dorfgemeinschaftshaus. Er erzählt mir, wie es dazu kam, dass Kriechau diese für die Gemeinschaft so wichtigen Räumlichkeiten hat. Wir begegnen auch vielen Familien mit Kindern. Das tut gut. Die jungen Eltern freuen sich, dass ihre Sprösslinge in der Kita Schkortleben mit einem naturverbundenen Konzept im Ort betreut werden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen gemeinsam ihrem Hobby im Anglerverein nachgehen oder in der Kirchgemeinde oder dem Seniorenverein aktiv sind. 

In beiden Orten haben sich etliche Gewerbetreibende etabliert und sorgen mit ihren Leistungen für die Versorgung mit frischem Fleisch und Wurst, für die Pflege der Senioren im Ort oder handwerkliche Leistungen aller Art für optimale Bedingungen.

Dieser Mix, eine gute ÖPNV-Anbindung und die vielen schönen Weinberge machen Kriechau und Schkortleben zum beliebten Heimatort besonders für junge Familien.

Einige davon gehören auch zu den Winzern. Sie bewirtschaften die Weinbergen bis hin nach Burgwerben und öffnen einmal im Jahr zum „Tag des offenen Weinberges“ ihre Pforten für Besucher aus Nah und Fern.

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Ich bedanke mich herzlich bei Beate Schlegel und Helmut Kühn für die vielen interessanten Informationen und die offenen Gespräche vor Ort.

Weitere Beiträge

Burgwerben gehört zu den Ortsteilen von Weißenfels, die ihren ganz eigenen Charakter bewahrt haben. Als Weindorf ist der Ort weit über die Region hinaus bekannt. Die Weinberge prägen das Landschaftsbild ebenso wie die Menschen, die sich mit viel Leidenschaft dafür einsetzen, diese jahrhundertealte Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ich bin immer wieder gerne in Burgwerben unterwegs. Bei meinen Besuchen beeindruckt mich vor allem, mit wie viel Herzblut sich die Menschen für ihren Ort engagieren. Dieses Miteinander ist überall spürbar und macht Burgwerben zu einem lebendigen und liebenswerten Ort. Das Vereinsleben ist dabei eine wichtige Stütze der Dorfgemeinschaft. Die Freiwillige Feuerwehr Burgwerben, der SV Burgwerben, der Heimatverein sowie viele weitere Engagierte organisieren Veranstaltungen, pflegen Traditionen und bringen die Menschen zusammen. Dieses Ehrenamt verdient Anerkennung und verlässliche Unterstützung. Ein besonderes Aushängeschild ist der Weinbau. Die Burgwerbener Winzer stehen für Qualität, Regionalität und Gastfreundschaft. Weinfeste und weitere Veranstaltungen locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an und machen Burgwerben zu einem wichtigen Botschafter unserer Heimat. Auch als Bildungsstandort hat Burgwerben Bedeutung. Mit der Freien Evangelischen Grundschule Weißenfels verfügt der Ort über ein attraktives Schulangebot, das viele Familien schätzen und die Bildungslandschaft unserer Region bereichert. Die Lage an der Saale und inmitten der Weinberge verleiht Burgwerben einen besonderen Reiz. Spaziergänge und Radtouren in der Umgebung zeigen immer wieder, wie viel Lebensqualität unsere Heimat bietet. Gleichzeitig profitieren viele Familien von der Nähe zur Stadt Weißenfels und einer guten Verkehrsanbindung. Burgwerben zeigt eindrucksvoll, wie Tradition, Ehrenamt, Bildung und Natur zusammengehören. Deshalb setze ich mich dafür ein, unsere Vereine zu stärken, den Weinbau als Teil unserer regionalen Identität zu unterstützen, gute Bildungsangebote zu sichern und die Entwicklung des Ortes gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiter voranzubringen. Denn überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Heimat mitgestalten, entsteht Zukunft.
Leißling ist ein Ortsteil von Weißenfels, in dem Gemeinschaft gelebt wird. Hier engagieren sich Menschen mit Herzblut, übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten ihre Heimat aktiv. Genau dieser Zusammenhalt macht Leißling so besonders und ist die Grundlage für ein lebendiges Dorfleben. Das Herz des Ortes sind seine zahlreichen Vereine und das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement. Die SG Fortuna Leißling, die Freiwillige Feuerwehr, die Original Leißlinger Blasmusikanten, der Männerchor 1846 Leißling, die Leißlinger Saale-Spatzen, der Heimatverein „Leißlinger Eierbetteln“ e. V., der Kleingartenverein Waldblick, der Leißlinger Jugendtreff e.V sowie viele weitere Vereine und Initiativen bereichern das Leben im Ort. Sie bringen Menschen zusammen, fördern den Zusammenhalt und geben Traditionen an die nächsten Generationen weiter. Dieses Engagement verdient Respekt, Anerkennung und verlässliche Unterstützung. Besonders spürbar wird diese starke Gemeinschaft bei den vielen Veranstaltungen im Jahresverlauf. Das weit über die Region hinaus bekannte Leißlinger Eierbetteln, das Chorfest, das Maibaumsetzen, Konzerte der Blasmusikanten, Feuerwehrfeste sowie Advents- und Vereinsveranstaltungen schaffen Begegnungen zwischen Jung und Alt. Sie bewahren Brauchtum, stärken den Zusammenhalt und machen Leißling zu einem Ort, an dem Heimat jeden Tag erlebbar wird. Für Familien bietet Leißling hervorragende Voraussetzungen. Die Kindertagesstätte Strohbär begleitet Kinder mit viel Engagement auf ihren ersten Schritten. Gemeinsam mit der Grundschule Leißling bildet sie das Fundament für gute Bildung, Chancengleichheit und ein familienfreundliches Umfeld. Bildung beginnt vor Ort – und sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Heimat. Ebenso wichtig ist eine leistungsfähige Infrastruktur. Die Nähe zur Saale und zum Saale-Radweg, die Allwetterrodelbahn, das Waldbad, die gute Verkehrsanbindung sowie die markante Fährbrücke, die Leißling mit Lobitzsch verbindet, prägen den Ort. Sie steht sinnbildlich für das, was Leißling auszeichnet: Menschen miteinander zu verbinden und Zukunft gemeinsam zu gestalten. Auch wirtschaftlich ist Leißling ein starker Standort. Das Einkaufszentrum Schöne Aussicht ist ein bedeutender Versorgungs- und Wirtschaftsstandort für die gesamte Region. Die Leißlinger Mineralquelle steht seit Generationen für Qualität, regionale Identität und sichere Arbeitsplätze. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen bilden sie das wirtschaftliche Rückgrat des Ortsteils und schaffen Perspektiven für die Menschen vor Ort. Leißling zeigt eindrucksvoll, wie Tradition, Ehrenamt, Familienfreundlichkeit und wirtschaftliche Stärke zusammengehören. Deshalb setze ich mich dafür ein, Vereine und Ehrenamt zu stärken, Familien verlässlich zu unterstützen, Bildung und Infrastruktur weiterzuentwickeln, gute Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen zu schaffen und unterstütze die Aktivitäten für mehr Angebote für Jugendliche, die in den letzten Wochen richtig Fahrt aufgenommen haben. Denn dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, einander mit Respekt begegnen und gemeinsam anpacken, entsteht eine Heimat mit Zukunft.