Ich treffe mich mit Karsten Uhle

Auf meinem Weg durch meinen schönen Wahlkreis treffe ich mich mit Karsten Uhle. Als Ortsbürgermeister kümmert er sich zusammen mit seinen Ortschaftsratsmitgliedern engagiert um die Anliegen in Reichardtswerben. Gemeinsam gehen wir durch den schmucken Ort, der 2017 den 2. Platz bei „Unser Dorf hat Zukunft“ belegte. Das ist auch das Motto von Herrn Uhle für alles im Ort.

Er berichtet mit Stolz und Freude wie sich die Dorfbewohner vor kurzem mithilfe der ortsansässigen Firmen und der Freiwilligen Feuerwehr selbst von den Schneemassen befreit haben.

Die gute Gemeinschaft und der starke Zusammenhalt sind bei unseren Gesprächen mit den Menschen zu spüren. Das imponiert mir.

In den Vereinen TSV „Frischauf“ mit Handball und Volleyball, im LSV Rot Weiß wird erfolgreich Fussball gespielt und die jungen schon frühzeitig an den Sport herangeführt. Weit bekannt ist auch der Schäferhundeverien.

Im Angelverein, dem Landfrauenverein und der Interessengemeinschaft Diorama gehen die Reichardtswerbener ihren Hobbys nach – genauso wie bei den Rassegeflügelzüchtern oder im Rassekaninchenzüchterveren.

Einen besonders großen Anteil am agilen Dorfleben hat die Freiwillige Feuerwehr, die mit ihren Aktiven die Einsätze absichern und gemeinsam mit dem Förderverein der Freiwillige Feuerwehr vorbildliche Kinder und Jugendarbeit leisten ebenso wie in allen anderen Vereinen. Das legendäre Osterfeuer lockt jedes Jahr Besucher aus Nah und Fern nach Reichardtswerben und alle Dorfbewohner sind mit guter Laune auf den Beinen. Das Dorffest im Sommer gemeinsam mit allen Vereinen ist ein weiteres Highlight und wird vom Ortschaftsrat organisiert. In der Zukunft haben sich die Aktiven um Karsten Uhle noch einiges vorgenommen so z. b. ein Kinder-, Jugend-und Familienfest.

Geschichtsträchtig ist der Ort unter anderem durch die Schlacht bei Roßbach die eigentlich Schlacht zu Reichardtswerben heißen müsste da sie sich auf den Fluren von Reichardtswerben zugetragen hat. Weltweit ist dieses historische Ereignis bekannt und das Diorama an der Kirche ist ein echter Besuchermagnet. Regelmäßig finden Kranzniederlegungen zum Jubiläum statt. In dem Dorf voller Geschichte fühlen sich mittlerweile ca. 1200 Menschen davon viele Familien zuhause – nicht zuletzt durch die super Infrastruktur wie Hausarzt, Psysiotherapie Fußpflege, Zahnarzt, Friseur, Bäcker und ein Geschäft für Waren des täglichen Bedarfs sowie 3 Gaststätten.

Die ortsansässigen Firmen sind immer am Start, um zu helfen. Sie waren auch zur Stelle als im letzten Jahr der Posendorfer Teich durch lobenswerte Privatinitiative zu einem echten Hingucker saniert wurde. Dieser und die anderen idyllischen Plätze laden zum Verweilen ein und bieten Jung und Alt Freude an der Natur.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Karsten Uhle für die vielen Informationen und wünsche von Herzen weiter viel Erfolg.

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Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf – kleine Orte mit eigener Geschichte Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf sind drei kleinere Ortsteile, die zeigen, wie vielfältig unsere Heimat ist. Abseits der großen Städte haben sich hier Orte erhalten, die von ihrer Geschichte, der Landschaft und vor allem von den Menschen geprägt werden, die sich für ihr Zuhause einsetzen. Ich bin immer wieder gern in den drei Orten unterwegs. Gerade in kleineren Ortschaften wird deutlich, wie wichtig persönliche Verbundenheit und gegenseitige Unterstützung sind. Vieles, was das Dorfleben ausmacht, entsteht hier durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich ehrenamtlich einbringen. Nessa bildet dabei den Mittelpunkt der drei Orte. Die ländliche Umgebung und die Nähe zu den größeren Städten der Region verbinden ruhiges Wohnen mit der Möglichkeit, Arbeitsplätze und Angebote in der Umgebung schnell zu erreichen. Gleichzeitig stehen auch hier Fragen nach der zukünftigen Entwicklung, einer funktionierenden Infrastruktur und dem Erhalt des dörflichen Lebens im Mittelpunkt. Dippelsdorf und Wernsdorf ergänzen die Ortschaft um kleinere, ruhig gelegene Ortsteile. Gerade diese kleineren Dörfer dürfen bei der Entwicklung des ländlichen Raumes nicht aus dem Blick geraten. Gute Straßen, eine verlässliche Versorgung und eine funktionierende Anbindung sind ebenso wichtig wie Orte, an denen Gemeinschaft stattfinden kann. Die Umgebung rund um Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf ist von Landwirtschaft und Natur geprägt. Felder, Wiesen und Wege gehören zum Alltag und machen den ländlichen Charakter der Orte aus. Gleichzeitig gilt es, die Entwicklung unserer Dörfer so zu gestalten, dass Natur, Landwirtschaft und die Bedürfnisse der Menschen miteinander vereinbar bleiben. Nessa, Dippelsdorf und Wernsdorf zeigen, dass auch kleine Orte ein wichtiger Teil unserer Heimat sind. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die ländlichen Ortsteile bei Infrastruktur und Investitionen nicht vergessen werden, ehrenamtliches Engagement Unterstützung bekommt und die Menschen vor Ort ihre Dörfer auch künftig aktiv mitgestalten können. Denn Heimat besteht nicht nur aus den großen Städten – sie lebt genauso in unseren kleinen Dörfern.
Großkorbetha verbindet vieles und ist gerade deshalb besonders lebenswert. Einkaufsmöglichkeiten und Läden, ein Ärztehaus, die Sparkasse, alle Schulformen und eine Kita sind direkt vor Ort. Dazu kommen vielfältige Angebote für Sport, Freizeit und Gemeinschaft. Zum heutigen Groß- und Kleinkorbetha gehört auch die 1957 eingemeindete Gemeinde Gniebendorf. Die Lage an der Saale sowie die Nähe zu wichtigen Industrie- und Gewerbestandorten prägen den Ort. Ich bin immer wieder gern in Großkorbetha unterwegs und erlebe einen Ort, in dem viele Menschen Verantwortung übernehmen. Das zeigt sich im vielfältigen Vereins- und Gemeinschaftsleben: Der TSV 1893 Großkorbetha e.V. bietet Sport und gemeinsame Aktivitäten, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Großkorbetha e.V. unterstützt die Feuerwehr und der Großkorbethaer Karnevals Club steht für Tradition und Geselligkeit. Auch Schulfördervereine und die kirchliche Gemeinschaft leisten einen wichtigen Beitrag. Dieses Engagement verdient Anerkennung und Unterstützung. Auch die Saale prägt Großkorbetha. Die Flusslandschaft und Wege am Wasser bieten Erholung und Freizeit. Der Saale-Rad-Wanderweg führt durch den Ort und lädt zum Radeln und Verweilen ein. Gleichzeitig liegen wichtige Industrie- und Gewerbestandorte der Region in unmittelbarer Nähe. So verbindet Großkorbetha die Vorteile eines gut ausgestatteten Wohnortes mit kurzen Wegen zu Arbeit und Wirtschaft. Die gute Verkehrsanbindung nach Weißenfels, Leuna, Merseburg und in die umliegenden Städte ist ein wichtiger Standortfaktor. Sie eröffnet Chancen, bringt aber auch die Herausforderungen einer verkehrs- und industrienahen Lage mit sich. Für die Zukunft gilt es, wirtschaftliche Entwicklung und gute Arbeitsplätze mit Lebensqualität, Umwelt und funktionierender Infrastruktur in Einklang zu bringen. Dabei müssen die Anliegen der Menschen vor Ort gehört werden. Ich setze mich dafür ein, dass Großkorbetha bei der Weiterentwicklung der Infrastruktur berücksichtigt wird, die Angebote vor Ort erhalten bleiben und Vereine und Ehrenamt Unterstützung bekommen. So kann Großkorbetha mit Niendorf auch künftig ein lebenswerter Ort bleiben, in dem man gerne zuhause ist.