Vor Ort bei Ostdeutsche Baustoffe

Eine #funktionierende #Kreislaufwirtschaft ist die Grundlage dafür, dass alle #Ressourcen sinnvoll und #nachhaltig genutzt werden. Genauso wichtig ist die #Bereitstellung von #heimischen #Rohstoffen in der jeweiligen Region.
Dieser komplexen Aufgabe hat sich das Unternehmen Ostdeutsche Baustoffe gestellt.
Das Unternehmen steht für #Qualität und #Zuverlässigkeit und ist Partner für Bauherren im Mitteldeutschen Raum.
Mit über 25 Jahren Erfahrung und einem kompetenten Team vor Ort sorgt das Team für die Umsetzung einer heimischen Produktion und einer #Renaturierung unter Einhaltung strenger umweltrechtlicher Vorgaben. Die Ostdeutschen Baustoffe bieten verschiedene Produkte aus eigener Produktion und modifiziert die Produkte entsprechend den Anforderungen der Bauwirtschaft.
#Sand, #Kies, #Baustoffgemische, #Korngemische und #Dammbaustoff werden #regelmäßig einer strengen #Qualitätskontrolle unterzogen und werden mit #zertifizierten #Prüfzeugnissen bereitgestellt.
Die #Produktion der verschiedensten Produkte ist stets im #Einklang mit der #Natur zu realisieren. Dass das bei Ostdeutschen Baustoffe nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, beweist die seit einigen Monaten im Unternehmen tätige #Umweltbeauftragte. Sie #überwacht mit kritischem Blick alle #Abbauprozesse und die #Renaturierung. Darüber hinaus widmet sie sich der #Jugendarbeit, um junge Menschen an die komplexen Herausforderungen mit Blick auf einen nachhaltigen #Umweltschutz zu lenken.
Die Ergebnisse der Renaturierung haben mich als Mitglied des Umweltausschusses des Landtages Landtag von Sachsen-Anhalt besonders interessiert. Geschäftsführer Ole Lischewsky hat mir bei unserem Rundgang über das Firmengelände alle Bereiche gezeigt und ausführlich über den Stand der Renaturierung berichtet. In luftiger Höhe auf der Plattform der Förderanlage angekommen haben wir einen guten Überblick über alle Areale. Es lässt sich gut erkennen, wie sich die Natur nach Verfüllung der ehemaligen Abbaufelder wieder zu voller Pracht entwickelt. Diese Entwicklung ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung der heimischen Rohstoffe und damit der #Stabilisierung der Verbraucherpreise für Bauherren.
Da die Baupreisentwicklung in den letzten Monaten der Baubranche Sorgenfalten auf die Stirn treiben gilt es aus meiner Sicht jede Möglichkeit zu nutzen, um unnötige Preissteigerungen abzuwenden. Dazu gehört aus meiner Sicht auch die modifizierte Nutzung der Länderöffnungsklausen der sogenannten Mantelverordnung, bietet sie doch die Möglichkeit Bauherren künftig nicht zusätzlich zu belasten. Dies und die aktuelle Entwicklung in der Branche waren Thema unseres intensiven Gesprächs. Ich bedanke mich ganz herzlich für dem vertrauensvollen Dialog und wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg.

Vor Ort bei WSSC

Schuhe made in #Weißenfels waren vor vielen Jahren ein Begriff für Qualität.
Dass es diesen Anspruch auch 3 Jahrzehnte nach der Beendigung der Industrieproduktion in unserer Region immer noch gibt ist auch dem Team von Ralf-Steffen Grabner des #WSSC zu verdanken.
Mit innovativen #Ideen, hoher #Fachkompetenz und einer #Produktion in Kooperation mit Partnern in Rumänien und Deutschland stellen die WSSC-Spezialisten individuell entwickelte Sicherheits- und Arbeitsschuhe her.
Für mich als gelernte #Schuhfacharbeiterin und Kind einer Schuhmacherfamilie war dieser #Betriebsbesuch etwas ganz besonderes. Nicht nur meine Nase machte Freudensprünge mitten im #Lederlagerlager und an den #Produktionsmaschinen.
Die Unternehmensgeschichte ist beispielhaft für viele, die nach der politischen Wende beherzt ihre #Zukunft selbst angepackt haben.
Bevor sich im Sommer 1993 die Türen der Weißenfelser Schuhindustrie als Arbeitgeber endgültig schlossen, nahmen die Weißenfelser Schuhfachleute das Herz in die Hände und gründeten die WSSC – GmbH, um ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Schaft- und Schuhherstellung als Dienstleistung anderen etablierten Schuhbetrieben anzubieten.
Nachdem das WSSC-Team anfangs verschiedene Wege ausprobierte, spezialisierten sie sich auf die Produktion von Arbeits- und Sicherheitsschuhen sowie Schäften für solche gemeinsam mit ihren langjährigen rumänischen Kooperationspartnern. Diese #Spezialprodukte fertigen sie bis heute in Kleinst – bis Großserien im Look des Corporate Designs seiner Kunden aus Industrie, Handwerk und Gewerbe.
1997 wurde das Angebotsspektrum erweitert. So können die Kunden aus dem Großraum #Mitteldeutschland auch persönliche #Schutzausrüstungen erwerben. Seit dieser Zeit sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter im Außendienst unterwegs, um die Kunden vor Ort fachkundig zu beraten.
Das Verkaufssortiment reicht heute von der Putztuchrolle über das umfangreiche Sortiment von Handschuhen. Die WSSC-Crew bekleidet ihre Kundschaft von Kopf bis Fuß, wobei die Sicherheitsschuhe der besondere Augenmerk der Schuhprofis sind.
Eine Spezialität sind Arbeitsschuhe in den Größen von 34 – 55, die nach Wunsch des Kunden auch individuell gebrandet werden können. Mit der eigenen Produktion ist es auch möglich für sogenannte Problemfüße passende Schuhe anbieten zu können. Außerdem gehören Spezialdämmschuhe z.B. für Eisengießerein zu den außergewöhnlichen Produkten.
Es ist beeindruckend zu erleben, wie einfallsreich und kompetent das WSSC-Team an die Erfüllung der Wünsche seiner Kunden geht. Das schätzen mittlerweile #Großunternehmen genauso wie #Handwerksunternehmen und nutzen gern den umfangreichen #Showroom und die Anprobemöglichkeiten.
Bei unserem Gespräch informierte ich mich auch über die aktuelle Situation in der Branche und die besonderen Herausforderungen.
Wie in vielen anderen Branchen bereiten die hohen Energie- und Arbeitsnebenkosten dem engagierten Unternehmer Ralf-Steffen Grabner Sorgen. Durch clevere technische Lösungen wird im Unternehmen innovativ dieser Herausforderung begegnet.
Die generelle Forderung, die ich von fast jedem Unternehmer jeder Unternehmerin als „Hausaufgabe“ aufgetragen bekomme ist. Kümmert Euch um die brennendsten Themen wie Migration und Bildung und schafft verlässliche Rahmenbedingungen, damit die Menschen und auch Unternehmen wieder Zuversicht haben können. Diese klaren Worte sind mein Ansporn und motivieren mich tagtäglich in meiner Arbeit.
Ich empfinde immer wieder den offenen #Austausch mit Praktikern als #wertvoll und werde die aus meiner unternehmerischen Erfahrung heraus absolut berechtigten Forderungen mit aller Kraft in meiner Arbeit unterstützen.
Dem WSSC-Team wünsche ich von Herzen weiterhin viel Erfolg und bedanke mich für den vertrauensvollen Austausch und die Einladung.

Vor Ort bei der Milch- und Zuchtfarm in Nessa

Die #Landwirtschaft in der Region leistet einen wichtigen Beitrag zur #Ernährung der Bevölkerung.
Wie das genau geht und vor welchen Herausforderungen Landwirte in der jetzigen Zeit stehen erfahre ich bei meinem #Betriebsbesuch in der Milch- und Zuchtfarm in Nessa.
Harwin Beenen und sein Team haben sich seit vielen Jahren der #Milchproduktion verschrieben. Gemeinsam mit knapp 40 Frauen und Männern aus mehreren Nationen kümmert sich das Team um ihre 4-beinigen Schützlinge und hat mittlerweile über 1 Millionen Euro in den Standorten Nessa und Reichardtswerben in moderne #Stallanlagen und #Biogasanlagen investiert.
Alles ist ausgeklügelt – immer mit dem Blick, dass sich die Tiere wohlfühlen.
Bei den heißen Temperaturen genießen die Kühe und ihre Kälbchen regelmäßig eine kühlende Dusche, denn so lerne ich bei unserem Rundgang durch die großzügigen Anlagen – Kühe können nicht schwitzen und sich selbst abkühlen.
Standortleiterin Andre zeigt mir mit Stolz die modernen Melkanlagen und die Biogasanlage, die durch pfiffige Steuerung den Großteil der benötigten Energie selbst produziert.
Auf dem Weg durch den Standort, der schon seit über 50 Jahren Milchkühen ein zu Hause bietet berichten mir der Inhaber und der Standortleiter auch von weiteren geplanten Investitionen.
Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie. An einem konkreten Beispiel wird schnell klar was die versierten Landwirte meinen. Eine aus den Anfangszeiten des Stadtortes stammende Stallanlage soll erneuert werden. Jedoch wird nach den aktuell geltenden Regeln dieses Vorhaben wie ein kompletter Neubau behandelt und bedarf einer Unmenge an Papierkram, der so nebenbei für das Unternehmen nicht so ohne weiteres zu leisten ist. Mittlerweile ist die Genehmigung erteilt. Dennoch erscheinen mir nach der Schilderung einige Verschlankungen im Prozedere überlegenswert.
Diese Anregungen nehme ich mit in meine politische Arbeit im Landtag mit.
Dass es den Tieren 🐄 wirklich gut geht, liegt im ureigenem Interesse der Landwirte, denn nur so geben die Kühe gute und reichlich Milch.
Diesem Ziel ordnen sich alle Maßnahmen im Betrieb unter und bedürfen einer stetigen achtsamen Arbeit mit den Tieren.
Wie das umgesetzt wird, zeigen mir die beiden und einige Mitarbeiter in der Praxis. Für Interessierte öffnen sich nach Absprache auch die Pforten des Milchbetriebes, um zu zeigen wie Tierwohl und moderne Milchproduktion in der Praxis funktionieren.
Ich halte es für existenziell, den Austausch mit Praktikern zu suchen und genau hinzuhören wo in der Praxis die Säge klemmt.
Die stetig gestiegenen Energiepreise sind nicht nur in der Landwirtschaft eine große Herausforderung. Damit die eigenen Potentiale sinnvoll genutzt werden sind die Dachflächen mit PV-Anlagen bestückt und die Gülle aus den Ställen wird komplett in der Biogasanlage zu Energieproduktion genutzt.
Das Thema Biogasanlagen beschäftigt auch den Landtag von Sachsen-Anhalt in meinem Ausschuss für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt, liegen hier landesweit betrachtet noch Potenziale brach.
Besonders beeindruckend war für mich neben den vielen Informationen zu erleben, wie kameradschaftlich das Zusammenarbeiten aller Nationen und Generationen funktioniert. Chapeau und herzlichen Dank für die wertvollen Einblicke und die Einladung.
Ich wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg.

Vor Ort beim Inklusionsangeln in der Binnenfischerei Weißenfels

Inklusionsangeln in der Binnenfischerei Weißenfels in Fischerei am Alten Saaleufer. In seiner zweiten Auflage organisierte der Kreisanglerverein Weißenfels und der Burgenlandkreis gemeinsames Angeln und Grillen für Bewohnerinnen und Bewohner Förderverein Caritas Wohn- und Förderstätte „Julius von Pflug“ e.V.
Es ist wichtig auch durch solche Veranstaltung für Barrierefreiheit zu sensibilisieren und dabei zu helfen, dass auch bei künftigen Projekten dafür gesorgt wird. Die konkrete Idee des Vereins unterstützte ich gern. Herzlichen Dank für die umsichtige Organisation und die Einladung.