ein Treffen mit Heinrich Hexel

Auf der Tour durch meinen schönen Wahlkreis treffe ich mich mit Heinrich Hexel. Als ehemaliger Ortsbürgermeister kennt er Großgörschen mit den Ortsteilen, Kleingörschen, Kaja und Rahna wie seine Westentasche. Auf unserem Weg durch die Ortschaft begegnen wir jungen und älteren Görschenern. Sie sind genau wie Heinrich Hexel stolz auf Ihren Ort, der unglaublich viel zu bieten hat. Das beginnt beim Dorfmuseum, in dem ich selbst schon oft Gast anlässlich des Scharnhorstfestes war. Das Scharnhorstfest lockt alljährlich am ersten Maiwochenende Gäste aus nah und Fern an den geschichtsträchtigen Ort. Dieses Jahr leider nicht. Heute findet in kleinem Rahmen eine Kranzniederlegung anlässlich des 208. Jahrestages der historischen Schlacht statt. Seit vielen Jahren besuche ich mit meiner Familie dieses aussergewöhnliche Event bei dem Geschichte unter anderem mit einem internationalen Biwak erlebbar gemacht wird. Ich hoffe sehr, dass wie geplant am 6.-8.Mai 2022 dieses historische Spektakel wieder stattfindet.

Die Spuren der reichhaltigen Geschichte begegnen uns auf unserem Rundgang auf Schritt und Tritt. Zu jedem historischem Gebäude und Denkmal gibt es eine besondere Geschichte. All das berichtet mir Heinrich Hexel mit viel Freude und Leidenschaft, erzählt mir Anekdoten die sich in seiner langen Amtszeit zugetragen haben. Es ist sehr spannend zu sehen, mit wieviel Weitsicht und Mut die Macher hier vor Ort ans Werk gingen.

Dass das genau richtig war zeigt der ganze Ort und auch die Ortsteile in denen sich ca. 800 Menschen zuhause fühlen. An alle wurde gedacht, so bieten die Wohnungen im sozialen Wohnungsbauobjekt preiswerten und barrierefreien Wohnraum, die Schule und der Kindergarten sind mit ihren speziellen Konzepten weithin beliebt. Ein reichhaltiges und lebendiges Kultur- und Vereinsleben schweißen die Menschen hier zusammen.

Von Karneval über Traditionsverein, Sport und Musik für jeden ist etwas dabei. Der VfB Scharnhorst bietet ca. 300 Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, gemeinsam Sport zu treiben und auch gesellig beieinander zu sein. Bei unserem Weg durch die Gemeinde fällt mir auf, dass viele junge Leute hier zuhause sind, alte Häuser saniert haben oder ein schmuckes neues Häuschen ihr Eigen nennen.

Alle Ortsteile sind umsäumt von idyllischer Natur. Diese grüne Oase mit Weiden und Aleen, Floßgraben und Tiergehegen wirkt sehr einladend auf mich. Nicht nur die Natur und die Verweilstationen laden ein zu bleiben, vor allem die Menschen mit den wir immer wieder ins Gespräch kommen.

In Kaja sticht das historische Marschall Ney Haus ins Auge mit seinem kleinen Museum und dem Denkmal an der Scheune. Liebevoll und sehr hochwertig saniert ist es ein echtes Schmuckstück. Die Scheune daneben ist noch eine Baustelle und wird hoffentlich auch bald in Angriff genommen werden können, kommen doch Besucher aus ganz Europa an diesen ehrwürdigen Ort.Ich möchte mich in Zukunft dafür einsetzen, dass die Gemeinden wieder Gestaltungsmöglichkeiten haben, die Identität in den Ortsteilen mit Stolz auf unsere schöne Heimat gestärkt wird.

Ich danke Heinrich Hexel, der für sein außergewöhnliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde ganz herzlich für seine Zeit und die vielen interessanten Informationen.

Weitere Beiträge

Burgwerben gehört zu den Ortsteilen von Weißenfels, die ihren ganz eigenen Charakter bewahrt haben. Als Weindorf ist der Ort weit über die Region hinaus bekannt. Die Weinberge prägen das Landschaftsbild ebenso wie die Menschen, die sich mit viel Leidenschaft dafür einsetzen, diese jahrhundertealte Tradition zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ich bin immer wieder gerne in Burgwerben unterwegs. Bei meinen Besuchen beeindruckt mich vor allem, mit wie viel Herzblut sich die Menschen für ihren Ort engagieren. Dieses Miteinander ist überall spürbar und macht Burgwerben zu einem lebendigen und liebenswerten Ort. Das Vereinsleben ist dabei eine wichtige Stütze der Dorfgemeinschaft. Die Freiwillige Feuerwehr Burgwerben, der SV Burgwerben, der Heimatverein sowie viele weitere Engagierte organisieren Veranstaltungen, pflegen Traditionen und bringen die Menschen zusammen. Dieses Ehrenamt verdient Anerkennung und verlässliche Unterstützung. Ein besonderes Aushängeschild ist der Weinbau. Die Burgwerbener Winzer stehen für Qualität, Regionalität und Gastfreundschaft. Weinfeste und weitere Veranstaltungen locken jedes Jahr zahlreiche Besucher an und machen Burgwerben zu einem wichtigen Botschafter unserer Heimat. Auch als Bildungsstandort hat Burgwerben Bedeutung. Mit der Freien Evangelischen Grundschule Weißenfels verfügt der Ort über ein attraktives Schulangebot, das viele Familien schätzen und die Bildungslandschaft unserer Region bereichert. Die Lage an der Saale und inmitten der Weinberge verleiht Burgwerben einen besonderen Reiz. Spaziergänge und Radtouren in der Umgebung zeigen immer wieder, wie viel Lebensqualität unsere Heimat bietet. Gleichzeitig profitieren viele Familien von der Nähe zur Stadt Weißenfels und einer guten Verkehrsanbindung. Burgwerben zeigt eindrucksvoll, wie Tradition, Ehrenamt, Bildung und Natur zusammengehören. Deshalb setze ich mich dafür ein, unsere Vereine zu stärken, den Weinbau als Teil unserer regionalen Identität zu unterstützen, gute Bildungsangebote zu sichern und die Entwicklung des Ortes gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiter voranzubringen. Denn überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Heimat mitgestalten, entsteht Zukunft.
Leißling ist ein Ortsteil von Weißenfels, in dem Gemeinschaft gelebt wird. Hier engagieren sich Menschen mit Herzblut, übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten ihre Heimat aktiv. Genau dieser Zusammenhalt macht Leißling so besonders und ist die Grundlage für ein lebendiges Dorfleben. Das Herz des Ortes sind seine zahlreichen Vereine und das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement. Die SG Fortuna Leißling, die Freiwillige Feuerwehr, die Original Leißlinger Blasmusikanten, der Männerchor 1846 Leißling, die Leißlinger Saale-Spatzen, der Heimatverein „Leißlinger Eierbetteln“ e. V., der Kleingartenverein Waldblick, der Leißlinger Jugendtreff e.V sowie viele weitere Vereine und Initiativen bereichern das Leben im Ort. Sie bringen Menschen zusammen, fördern den Zusammenhalt und geben Traditionen an die nächsten Generationen weiter. Dieses Engagement verdient Respekt, Anerkennung und verlässliche Unterstützung. Besonders spürbar wird diese starke Gemeinschaft bei den vielen Veranstaltungen im Jahresverlauf. Das weit über die Region hinaus bekannte Leißlinger Eierbetteln, das Chorfest, das Maibaumsetzen, Konzerte der Blasmusikanten, Feuerwehrfeste sowie Advents- und Vereinsveranstaltungen schaffen Begegnungen zwischen Jung und Alt. Sie bewahren Brauchtum, stärken den Zusammenhalt und machen Leißling zu einem Ort, an dem Heimat jeden Tag erlebbar wird. Für Familien bietet Leißling hervorragende Voraussetzungen. Die Kindertagesstätte Strohbär begleitet Kinder mit viel Engagement auf ihren ersten Schritten. Gemeinsam mit der Grundschule Leißling bildet sie das Fundament für gute Bildung, Chancengleichheit und ein familienfreundliches Umfeld. Bildung beginnt vor Ort – und sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Heimat. Ebenso wichtig ist eine leistungsfähige Infrastruktur. Die Nähe zur Saale und zum Saale-Radweg, die Allwetterrodelbahn, das Waldbad, die gute Verkehrsanbindung sowie die markante Fährbrücke, die Leißling mit Lobitzsch verbindet, prägen den Ort. Sie steht sinnbildlich für das, was Leißling auszeichnet: Menschen miteinander zu verbinden und Zukunft gemeinsam zu gestalten. Auch wirtschaftlich ist Leißling ein starker Standort. Das Einkaufszentrum Schöne Aussicht ist ein bedeutender Versorgungs- und Wirtschaftsstandort für die gesamte Region. Die Leißlinger Mineralquelle steht seit Generationen für Qualität, regionale Identität und sichere Arbeitsplätze. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen bilden sie das wirtschaftliche Rückgrat des Ortsteils und schaffen Perspektiven für die Menschen vor Ort. Leißling zeigt eindrucksvoll, wie Tradition, Ehrenamt, Familienfreundlichkeit und wirtschaftliche Stärke zusammengehören. Deshalb setze ich mich dafür ein, Vereine und Ehrenamt zu stärken, Familien verlässlich zu unterstützen, Bildung und Infrastruktur weiterzuentwickeln, gute Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen zu schaffen und unterstütze die Aktivitäten für mehr Angebote für Jugendliche, die in den letzten Wochen richtig Fahrt aufgenommen haben. Denn dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, einander mit Respekt begegnen und gemeinsam anpacken, entsteht eine Heimat mit Zukunft.